Nach vierjähriger Entwicklungszeit startet die Unesco ihr lang erwartetes Internet-Projekt: Die “World Digital Libary” soll millionenfach Bilder, Fotos, Karten und Manuskripte archivieren. Auch Google ist mit an Bord. Leider sind noch sehr wenige Objekte freigeschaltet.
Die World Digital Library ist jetzt online und gilt als das bislang größte Projekt zur Archivierung von Kultur im Internet. Millionen von digitalisierter Bilder, Fotos, Karten, Manuskripte und Bücher will man auf lange Sicht ins Netz stellen; neben der Unesco sind unter anderem die Bibliothek von Alexandria und, federführend, die Library of Congress in Washington an dem Projekt beteiligt.
Klare Fronten allerdings gibt es derzeit nicht. Die World Digital Library wird auch von Google gesponsert, und die Library of Congress mit ihren riesigen Beständen ist nicht allein an diesem Projekt, sondern auch an der Open Content Alliance beteiligt, ursprünglich ein von Yahoo und dem Internet Archive gegründeter Google-Book-Search-Konkurrent. Noch formiert sich die digitale Wissenswelt, und die World Digital Library hat aus manchem Fehler der jüngsten Vergangenheit bereits gelernt.
Fazit:
Da es momentan in World Digital Library nur 7 Sprachen gibt, ist sie für den Deutschsprachigen Raum noch eher uninteressant. Ich hoffe aber das die Sprache Deutsch zu denn nächsten Sprachen gehört die in Laufe der Monate dazukommen werden. Es könnte zu dem noch ein bisschen übersichtlicher werden da man die bestimmten Länder durch Bilder suchen muss. Aber da es erst die Startfasse ist, sind viele zuversichtlich dass sich die Übersichtlichkeit noch ändern wird.
Wenn es dann die Sprache Deutsch gibt wird die World Digital Library sehr viele Besucher pro Tag im Deutschsprachigen Raum anziehen, und die werden sicher begeister sein von der Auswahl und der Geschichte der ganzen Welt.